Empathische Konfliktbewältigung und Konfliktmediation
| Kursnummer: |
W-10-08 |
| Kursart: |
ONLINE-Kurs |
| Termin A: |
20.10.2026, 08:30 – 16:30 Uhr |
| Anmeldefrist: |
jeweils 1 Monat vor Kursbeginn |
| Lehrgangskosten: |
346,00 EUR |
Worum geht es im Training?
Viele Konflikte im Arbeitsalltag sind emotionsgeladen. Wenn die zugrunde liegenden Bedürfnisse und Werte beider Seiten erkannt werden, entstehen Lösungen, die praktikabel sind – und zugleich ein konfliktpräventives Miteinander fördern.
Vormittags erarbeiten die Teilnehmenden Grundlagen der empathischen (gewaltfreien) Kommunikation nach Rosenberg und üben, Gefühle und Bedürfnisse im Dialog wertfrei zu benennen sowie Sachebene und Emotionen klar zu unterscheiden. Nachmittags übertragen sie diese Kompetenzen in den Mediationskontext: Sie moderieren Konflikte allparteilich, stärken Verständnis und Akzeptanz und begleiten die Konfliktpartner strukturiert zur eigenständig entwickelten Lösung.
Was Teilnehmende aus dem Training mitnehmen:
- Sicher kommunizieren in angespannten Situationen (klar, wertschätzend, deeskalierend)
- Gefühle & Bedürfnisse erkennen, benennen und konstruktiv einbeziehen
- Empathische Konfliktgespräche strukturiert führen – von der Klärung bis zur Lösung
- Mediation anwenden: Rolle, Phasen, Prinzipien und Tools sicher beherrschen
- Emotionsregulation und Selbstmanagement in Konflikten
- Praxisnahe Leitfragen und Formulierungsbeispiele für die direkte Anwendung
Inhalte:
- Empathische Kommunikation nach Rosenberg
- 4 Schritte: Beobachtung → Gefühle → Bedürfnisse/Werte → Bitte/Handlungswunsch
- Gefühle & Bedürfnisse wertfrei ermitteln (Dialog‑ und Fallbeispiele)
- Trennung von Sachebene und Emotionen/Meinungen im Gespräch
- Empathische Konfliktbewältigung (3‑Stufen‑Programm)
- Emotionsregulation: sich selbst und andere stabilisieren
- Bedürfnisermittlung: Motive verstehen, Missverständnisse reduzieren
- Empathische Konfliktlösung: Optionen entwickeln, die beiden Seiten gerecht werden
- Konfliktmediation im Arbeitskontext
- Rolle & Prinzipien: Selbstverantwortung, Allparteilichkeit, Vertraulichkeit
- Drei Phasen der Mediation: Klärung der Sachlage → Vermittlung von Gefühlen/Bedürfnissen → Lösungsfindung
- Gesprächstechniken: aktives Zuhören, empathische Rückfragen, Paraphrasieren, Synthetisieren, Perspektivwechsel, Fragetechniken, Visualisieren
- Herausforderungen: festgefahrene Sichtweisen, verdeckte Werte, Eskalation – sicher moderieren
Tipp
Kombinierbar mit dem Halbtagstraining am Vortag:
„Führen mit Emotionaler Intelligenz: Stärkung des psychologischen Arbeitsvertrags“ – ideale Grundlage für empathische Führung & Gesprächsführung.
Für wen eignet sich das Training?
- Mitarbeitende in Team‑, Projekt‑ und Service‑Kontexten
- Führungskräfte (als Vertiefung zum Halbtagstraining „Führen mit Emotionaler Intelligenz“)
- HR, Personalrat, interne Moderation/Mediation
- Alle, die Konflikte empathisch klären und nachhaltige Lösungen fördern möchten
Ihr Nutzen als Organisation:
- Weniger Reibungsverluste und schnellere Klärungen im Alltag
- Stärkeres Verständnis zwischen Abteilungen/Teams
- Sicherer Umgang mit Emotionen, Eskalationen und Missverständnissen
- Nachhaltige Team‑ und Feedbackkultur durch empathische Moderation
Häufige Fragen (FAQs)
Worum geht es im Training „Empathische Konfliktbewältigung & Konfliktmediation“?
Um empathische Kommunikation und strukturierte Mediation, um Konflikte fair, schnell und nachhaltig zu lösen.
Welche Kompetenzen werden aufgebaut?
Gefühle/Bedürfnisse erkennen, deeskalierend kommunizieren, Mediation moderieren, Lösungen gemeinsam entwickeln.
Ist das Training praxisnah?
Ja. Mit Fall‑ und Dialogbeispielen, klaren Leitfragen und sofort einsetzbaren Formulierungen.
Eignet es sich auch für Nicht‑Führungskräfte?
Absolut. Das Training ist für alle Beschäftigten konzipiert; Führungskräfte profitieren zusätzlich für schwierige Gespräche.
Welche Methoden werden verwendet?
Gewaltfreie Kommunikation (Rosenberg), 3‑Stufen‑Konfliktmodell, Mediationsphasen, Gesprächstechniken (Zuhören, Paraphrasieren, Perspektivwechsel).
Bis wann kann man sich anmelden?
Bis einen Monat vor Kursstart
Bis wann ist ein Rücktritt möglich?
Ein Rücktritt von der Teilnahme ist bis zu vier Wochen vor der Veranstaltung kostenfrei möglich. Bei einer späteren Absage werden 50 % der Kosten berechnet. Bei einem Rücktritt 1 Woche vor dem Kurs wird die volle Kursgebühr in Rechnung gestellt. Die Rücktrittserklärung hat schriftlich zu erfolgen.