| Kursnummer: | W-10-02 |
| Termin A: | 14.09.2026, 09:00 – 17:00 Uhr |
| Anmeldeschluss: | 1 Monat vor Kursbeginn |
| Lehrgangskosten: | 492,00 EUR |
In dem Business Training lernen Sie, Emotionale Intelligenz im Führungsmanagement sowie der Konfliktmediation zwischen Mitarbeitern anzuwenden. Am Vormittag erwerben Sie ein umfangreiches Wissen zu Emotionaler Intelligenz und Kernkompetenzen in den Dimensionen (i) ICH (Selbstwahrnehmung, Reflexion, Regulation und Steuerung der eigenen Emotionen), (ii) DU (Erkennen der Emotionen anderer, Empathie und Mitgefühl, empathische Unterstützung) und (iii) WIR (Wir-Gefühl wahrnehmen, empathische Gefühls- und Bedürfnisermittlung). Der so-genannte „psychologische Arbeitsvertrag“ beinhaltet implizite Erwartungen von Führungskräften und Mitarbeitern an das Arbeitsverhältnis in Bezug auf Fairness, Engagement, Verständnis, Authentizität u.ä. Ein intakter psychologischer Arbeitsvertrag ist die Basis einer jeden guten Arbeitsbeziehung. In der Führung mit Emotionaler Intelligenz spielt jede der drei Dimensionen (ICH, DU, WIR) eine Rolle, die Sie nacheinander trainieren. Im Fokus steht Emotionale Intelligenz zur Stärkung des psychologischen Arbeitsvertrags mit Mitarbeitern mit Blick auf Vertrauensbildung, Motivation und Verständnis durch empathische Kommunikation. Am Nachmittag erwerben Sie Kenntnisse und Kompetenzen in der Empathischen Konfliktmediation. Mediation ist ein wichtiger Softskill für Führungskräfte. Als Mediator vermitteln Sie zwischen streitenden Mitarbeitern und unterstützen sie als neutrale dritte Person darin, eigenständig Konfliktlösungen zu entwickeln. In der empathischen Konfliktmediation geht es nicht nur darum, zwischen divergenten Sichtweisen auf einen Streitgegenstand zu vermitteln, sondern auch darum, das Verständnis und die Akzeptanz für die Gefühle, Bedürfnisse, Wünsche und Werte der Konfliktpartner untereinander zu fördern. Sie wenden Ihre Kenntnisse zur empathischen Kommunikation in der Konfliktmediation an und trainieren die Kernaspekte einer Konfliktmediation sowie relevante Kommunikationstechniken in verschiedenen Mediationskontexten und Phasen anhand von Fall- und Dialogbeispielen, z.B. bei festgefahrenen Sichtweisen der Konfliktparteien oder mangelndem Verständnis für die Werte und Bedürfnisse, die hinter den verletzten Emotionen stecken.